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Farbendruckgef√§√?



->Z5,Spritzverfahren/Spritzgeräte.

Farbspritzen erm√∂glicht beschleunigten, rationellen und gleichm√§√?igen Auftrag von Anstrichstoffen, vor allem auf gr√∂√?ere Fl√§chen. Auch zum Verspr√ľhen von Holzschutzmitteln oder Desinfektionsfl√ľssigkeiten wird das Spritzverfahren eingesetzt. Bestimmte Anstricheffekte, wie z.B. allm√§hlicher √?bergang von einem Farbton in einem anderen sind allein durch Spritzauftrag zu erreichen. F√ľr den Pinsel schwer zug√§ngliche Stellen, z.B. an Heizk√∂rpern, sind durch Spritzen leichter lackierbar; mit dem Spritzverfahren in Verbindung mit Abdeckmaterial lassen sich Schablonierarbeiten besonders rasch und sauber ausf√ľhren. Die moderne Karosserielackierung und die Massenlackierung kleinerer Teile sind ohne Anwendung des Spritzverfahrens nicht mehr denkbar. Im Malerhandwerk finden die veschiedenen Spritztechniken zunehmend Anwendung.

Beim Farbspritzen wird die Anstrichfarbe- kalt oder warm- in mehr oder weniger feine Tr√∂pfchen zerteilt mit Druck verspr√ľht, also auf den Anstrichuntergrund geblasen.
Die Entwicklung dieses Verfahrens h√§ngt mit dem Aufkommen der ersten Nitrocelluloselacke zusammen, die sich nicht im Streichverfahren verarbeiten lie√?en. Ein Vorteil des Farbspritzen ist, dass der Untergrund nicht mit dem Werkzeug ber√ľhrt werden muss, so dass etwas angel√∂ste Voranstriche nicht aufgerieben werden.

Die Wahl des Spritzverfahrens, welches das Streichen keineswegs v√∂llig ersetzen soll oder kann, h√§ngt von verschiedensten technischen und kalkulatorischen Gesichtspunkten ab, darunter von der gew√ľnschten Schichtdicke und von der Art des Anstrichmittels. Auch in Form des Anstrichobjektes ist bestimmend:um kleinere zu spitzende Anstrichfl√§chen sauber zu beschneiden, muss man sie mit Abdeckmitteln umgrenzen. Bei eingebauten Fensterrahmen zum Beispiel w√§re dies sehr zeitraubend und der Lackverlust durch Vorspritzen am kleinfl√§chigen Objekt gro√?, so dass hier meistens im STreichverfahren gearbeitet wird. Anstrichstoffe, die gesundheitssch√§dlichen Nebel bilden, z.B. alle Bleifarben, d√ľrfen nur unter bestimmten voraussetzungen gespritzt werden.

Bei den industriellen Gro√?spritzanlagen passieren die lackierten Werkst√ľcke im gleichen Flie√?bandumlauf wie bei der Lackierung noch einen Trocknungstunnel (z.B. Infrarottrockenofen), an dessen Ausgang sie fertig abgenommen werden k√∂nnen. Bei mehrschichtigen Spritzlackierungen wird das F√∂rderband durch mehrere Spritz- und Trocknungszonen geleitet, z.B.: Grundlack-Spr√ľhzone-Grundlack-Trocknungszone-Decklack-Spr√ľhzone-Decklack-Trocknungszone. Bei sinnvoller Anordnung der Spritz-,F√∂rder- und Trockenanlagen k√∂nnen hierbei hohe st√ľndliche St√ľckleistungen erzeilt werden.




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